Weiter geht’s mit der inoffiziellen Lob-Hudelei: Heiko Schaffartzik, der Spieler des Monats Oktober des bisherigen Blogführers, und die Phantoms Braunschweig sind nicht mehr das Maß der Dinge. Die erfolgreichsten Mannschaften im November waren ALBA Berlin (6-0 Sieges-Bilanz), Göttingen und Trier (jeweils 4-1), sowie der Abstiegskandidat Gießen (3-1). Der Spieler des Monats muss von einem dieser Teams kommen. Ich checkte den Großteil der Scouting-Berichte, die Spielberichte auf Schönen-Dunk und die TV-Spiele. Unser Spieler des Monats:
ALBA Berlins IMMANUEL McELROY
Statistiken für den November: 10 ppg – 5,7 rpg – 3,9 apg – 51% Quote
McElroy ist nicht der großartige Scorer wie es ein Julius Jenkins (14,3 ppg im November) oder auch ein David Teague ist. Aber sein vielfältiges Spiel gibt Berlin mehr als simples Scoring. Beim letzten TV-Spiel sah man wie wertlos (fies, ich weiß) Julius Jenkins ist, wenn sein Wurf nicht fällt. “iMac”, ein Kettenhund der Edelrasse kann dagegen problemlos die gegnersichen Flügelspieler ausschalten. Er kämpft um jeden Offensiv-Rebound. Wenn er abhebt bleibt er endlos in der Luft hängen und schnappt deutlich größeren Gegenspielern den Abpraller weg. Nicht zuletzt versteht er es die Bälle gekonnt zu verteilen. Besonders wichtig wenn die Point Guards/ Anti-Spielmacher Wright und Hamann heißen. Sein bestes Spiel gab es gegen Frankfurt zu sehen: 10 Punkte, 13 Rebounds (4 Offensiv), 3 Assists.
Die Mannschaft des Monats:
PG Taylor Rochestie (Göttingen)
SG Julius Jenkins (Berlin)
SF Immanuel McElroy (Berlin)
PF Chris Oliver (Göttingen)
C Chris Ensminger (Bonn)
- Rochestie (16,2 ppg im November) leistet jetzt endlich das was er in der Vorbereitung zeigte. Knapp dahinter für mich Derek Ravio, Jared Jordan, Rashad Wright.
- Jenkins war in vier der sechs November-Spiele Topscorer seines Teams. Der “heiße Bryce” Taylor (Bonn) und Tübingens Michael Jenkins folgen.
- McElroy ist fantastisch. Danach muss der geniale Scorer David Teague (Gießen/ 19.5 ppg/ 6 rpg) erwähnt werden.
- Großes Gedränge bei den Power Forwards. Oliver (16 ppg) für mich der beste. Dahinter irgendwie gleichauf: Peja Suput, Derrick Allen, Jeff Gibbs, Kevin Hohnson, Kale Johnson, Koko Archibong, Tim Ohlbrecht.
- Auf der Fünf geht nichts über den starken Verteidiger Ensminger. Einer der wenigen Konstanten im Team.
Zu den Deutschen:
Der beste deutsche Spieler: Tim Ohlbrecht.
Nach seiner Verletzung kehrt er mit 16,3 Punkten, drei Dreiern und 6 Rebounds pro Einsatz zurück. Umso beeindruckender, dass er sich auf der in der BBL am dicht befülltesten Positon durchsetzt (s.o.)
Das deutsche Team des Monats:
PG Steffen Hamann
SG Heiko Schaffartzik
SF Robin Benzing
PF Tim Ohlbrecht
C Christopher McNaughton
Hamann überzeugte mit seinen einzigen Stärken Slashing und Verteidigung. Knapp vor Pascal Roller und Per Günther. Die Bamberger Karsten Tadda und Robert Garrett spielten ganz gut. Benzing für mich knapp vor Nikita Khartchenkov. Yassin Idbihi mit nur einmaliger 26 Punkte-Gala meiner Meinung nach schwächer als McNaughton und auch Hagens Bernd Kruel.
#1 von b0mzh am 1. Dezember 2009 - 18:25
Willkommen im Klub der einsamen Blogger.
#2 von Chefkoch am 2. Dezember 2009 - 21:47
Was ist mit Florian H.
#3 von these am 3. Dezember 2009 - 10:08
Ich schreibe jetzt vorerst mal für Yabazz.com weiter. In der Anfangsphase helfe ich hier aber noch viel mit.